müll auf Reisen

Mensch und Müll

Das Menschsein scheint geprägt zu sein von der Produktion immenser Mengen an Müll. Eigentlich kann man da nur den Kopf schütteln: Wir sind die Spezies, die - vieler Meinungen nach - den Planeten Erde dominiert; wir erschaffen Wundervolles, weisen viele Fortschritte zum Beispiel im Bereich von Medizin und Technik vor; wir wandeln und wirken und sind oftmals auch unglaublich kreativ.

 

Doch auch wir sind es, die diesem Planeten die Ressourcen entziehen, ihn plündern, umgraben, denaturieren und unwiederbringlich verändern. Wir verpesten unsere Umwelt durch Konsum und Abfall und was machen wir? Wir produzieren munter weiter Müll.

 

Unser schlechtes Gewissen besänftigen wir mit dem Gedanken an die Wunderwaffe "Recycling". Hier höre ich nun auf. Wer weiß, was ich meine, kann sich den Rest denken. Fakt ist, dass wir bei so ziemlich allem, was wir tun, direkt oder indirekt Abfall produzieren. Das Thema in gänzlicher Breite zu analysieren sprengt hier den Rahmen. Deswegen hier nur einige

 

Tipps für die Einsparung an Müll/Vermeidung

1. Verzichte auf Plastiktüten!!! Immer!!! Das geht, wenn du einen Rucksack dabei hast, notfalls kannst du das Regencape vom Rucksack (haben die meisten herkömmlichen Outdoorrucksäcke) als Tasche verwenden. Manchmal ist der Verkäufer schneller als du mit dem Einpacken der Ware in eine Plastiktüte? - Bestehe trotzdem darauf, dass er seine Tüte behalten kann. Selbst, wenn er das komisch findet - machen das viele, wird es etwas bewirken.

2. Lasse den Müll so gut es geht im Laden. Klar wird der Müll so nicht vermieden, aber auch hier gilt: Wenn das sehr viele Menschen machen, wird vielleicht irgendwann effizienter verpackt.

3. Eine Ware ist so krass übertrieben eingepackt, dass es dir die Nackenhaare aufstellt? Dann kaufe sie nicht. Für uns ist eine abartige Menge an Verpackung ein Ausschlusskriterium. Außerdem gibt es immer andere geile Sachen, mit denen man sich stattdessen trösten kann.

4. Nutze ohnehin schon vorhandene Tüten (z.B. die, in der ein Lebensmittel war, das es halt nicht unverpackt gibt) als Müllbeutel.

5. Kaufe unverpackt ein. Ja, das geht nicht immer, da hast du recht. Aber wenn es geht: Tu es. :-) Bananen beispielsweise brauchen keine zusätzliche Verpackung.

6. Verwende EINE Stofftasche. EINE. Nicht zwanzig, weil du dir ständig wieder neue kaufst, da du sie beim Einkaufen dann doch nicht dabei hast, sondern eine, die so deponierst, dass du sie immer dabei hast.

7. Und dann: Schaffe Umweltbewusstsein. Wie ausgeprägt du das machst, hängt davon ab, wie sehr du dein Umfeld strapazieren willst. ;-) Wir tun es und siehe da: Umdenken findet statt.