Barefoot cat


Wichtig: Barfußschuhe sind kein Allheilmittel!!! Genauso wenig sind sie für jeden geeignet!!! Bitte beachte das bei deiner Schuhwahl. Wir geben hier lediglich unsere persönliche Meinung als Privatpersonen wieder!!!


Schuhe. Schuhe gehören zum Leben dazu. Sie gehören dazu wie Essen und Trinken oder Kleidung. Oder? Oder sind sie doch so optional wie eine Mütze es nur dann ist, wenn es kalt ist? Gute Frage. 

 

Lange haben Schuhe in unserem Leben ganz selbstverständlich dazu gehört. Von Barfußschuhen hatten wir in dunkler Vergangenheit zwar gehört, in unseren Kosmos hatten sie jedoch bis zum Dezember 2016 noch nicht existiert. Das sollte sich jedoch bald und vor allem nachhaltig ändern. Mehr dazu im folgenden Text:

Ende 2016 waren wir zum ersten Mal mit dem Lupo im Winterurlaub in Kroatien. In dieser Zeit machte sich Stefanies großer Zeh klagend bemerkbar: Zunächst eher weniger bewusst, aber immer mehr nach Aufmerksamkeit schreiend brannte, zwickte, knackte und beschwerte er sich in einer Intensität, die sich nicht mehr ignorieren ließ. Da Stefanie allerdings noch nie so lange und so viel gefahren war wie in diesem Urlaub, schob sie es zunächst auf das ungewohnt häufige Drücken des Kupplungspedals. Da der Schmerz aber auch nach der Reise anhaltend nach Aufmerksamkeit suchte, tat sie es ihm gleich: Sie ging auf die Suche und zwar nach Ursachen. Konventionell behandelt gab es bald Schuheinlagen zur Diagnose "Arthrose im Großzehengrundgelenk" dazu. Der Arzt staunte nicht schlecht, brachte Stefanie doch eher wenig Grundvoraussetzungen für eine solche Erkrankung mit sich.

 

Stefanie erinnerte sich an die damals kaum wahrgenommenen Barfußschuhe, die sie früher in Sportkatalogen gesehen und zunächst für merkwürdig befunden hatte: vorne recht breit, dünne, ungedämpfte Sohle. Komisch, komisch. Trotzdem (und: zum Glück) suchte und fand sie aber ein Schuhmodell, das zwar barfußmäßig konstruiert, aber trotzdem normal sportlich aussah. Parallel dazu kam sie an einen Physiotherapeuten, der ihr außerdem hierzu riet: Bewegung im Zeh, Dehnen, richtig abrollen - alles mit Schmerzen verbunden und daher zunächst widersinnig. Aber die Barfußschuhe taten gut und erlaubten Bewegung in einem Rahmen, der in konventionellen, gedämpften Schuhen mit enger Zehenbox nicht möglich war.

Der Zeh zwickt und zwackt zwar immer noch, aber durch die doch stattliche Sammlung an Barfußschuhmodellen (und die immer mehr schwindende Menge an "gewöhnlichen" Schuhen) wird er - gemäß dem Motto "Wer rastet, der rostet!" - bewegt und so ist das Problem zumindest überschaubar geblieben. Wer mehr dazu wissen will, darf sich gerne melden, aber hier kommt nun der eigentliche Inhalt dieses Beitrags, nämlich der Bezug von Barfußschuhen zur Weltreise! :-)

 

Relativ schnell freundete sich Lukas auch mit diversen Barfußschuhmodellen an, die aus seinem Alltag auch nicht mehr wegzudenken sind. Der große Vorteil des natürlicheren Bewegens und Abrollens des in gedämpften Schuhen "faul" gewordenen Fußes ist für uns absolut ausschlaggebend, bringt jedoch aber auch noch einen gewaltigen anderen Vorteil auf Reisen mit sich:

Barfußschuhe sind Minimalschuhe, d.h. sie sind nicht gedämpft und verfügen über keinerlei Stoffkonstruktionen, die den Fuß einengen und in seinem natürlichen Abrollverhalten behindern würden. Daher sind diese Art von Schuhen leicht und nehmen seeeeehr wenig Platz weg. Ideal für den Motorradreisenden. Statt nur einem Paar herkömmlicher Schuhe kann man im Volumen-/Gewichtvergleich locker zwei oder sogar drei Paare mitnehmen. Wie viele es bei uns letztendlich sein werden, haben wir noch nicht entschieden. PS: Die Sandalen auf dem Foto sind selbstgebastelt - mit einem Schnürsenkel und einer sogenannten Schuhreparatursohle. :-)



Wichtig: Barfußschuhe sind kein Allheilmittel!!! Genauso wenig sind sie für jeden geeignet!!! Bitte beachte das bei deiner Schuhwahl. Wir geben hier lediglich unsere persönliche Meinung als Privatpersonen wieder!!!