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Vom Tropenstrand ins Hochland

 

La Paz nach Mazatlán. Die See von Cortés zwischen der Halbinsel Baja California und dem mexikanischen Festland ist berüchtigt für ihren Seegang und die dadurch verursachten Unannehmlichkeiten. Mit etwas mulmigen Gefühlen machten wir uns also auf zum Hafen.

 

Die Zollkontrolle gestaltete sich problemlos und die außerordentlich freundliche mexikanische Beamtin schien sich eher für unsere Reise als für unser Gepäck zu interessieren. Das anschließende Wiegen der Motorräder war eher ein Witz. Zum einen, weil hier sonst LKWs gewogen werden und unsere Motorräder nicht nur zusammen mit uns, sondern auch mit den fünf umher stehenden Männern gewogen wurden und zum anderen, weil wir für diesen Schwachsinn auch noch umgerechnet 10 € zahlen mussten. Anschließend durften wir auch schon zum Schiff und hier war man sich auch nicht so ganz sicher, wohin man uns stellen solle, aber schließlich gab es einen schönen Platz an einem Geländer, wo wir die Motorräder dann mit unseren eigenen Gurten befestigen durften. Dass die Fähre keine Gurte zur Verfügung stellt wussten wir bereits von anderen Reisenden, aber freundlicherweise wurden wir auch beim Ticketkauf nochmal darauf hingewiesen, sodass wir vorab noch vier Ratschengurte im Baumarkt kaufen konnten.

 

Als kleinen Luxus gönnten wir uns auch eine Kabine für die zwölfstündige Überfahrt. Sogar ein eigenes Bad mit Dusche gab es und nach langer Zeit im Zelt war es wieder einmal schön, einen Rückzugsort zu haben. Beim Ablegen des Schiffes warfen wir dann prophylaktisch unsere Vomex „Antikotz“ Tabletten ein, doch entgegen der Erwartungen blieb die See ruhig. Stattdessen bekamen wir die Hauptnebenwirkung der Tabletten zu spüren: Müdigkeit. Mit lähmender Müdigkeit fielen wir in unsere Kojen und nach beinahe zehn Stunden komatösen Schlafes wachten wir erst wieder auf, als bereits Land in Sicht war.

 

In Mazatlán selbst traf uns fast der Schlag: chaotischer Verkehr, tausende Motorräder und Autos, die uns rechts und links überholten und Schlaglöcher so groß, dass unsere Motorräder zur Hälfte darin hätten versinken können. Ziemlich schnell wussten wir, was alle damit meinten, dass das zentrale Mexiko eben „anders“ sei. Wir trösteten uns mit einem ausführlichen Frühstück in Mazatláns Altstadt und machten uns auf den Weg, eine Bleibe zu finden. Die Tatsache, dass Mazatlán in etwa der Ballerman Nordamerikas zu sein scheint und hier Hochhaushotel an Hochhaushotel steht, machte die Sache für uns nicht einfacher. Wie ihr ja wisst, spielen die Motorräder bei der Wahl einer Unterkunft immer eine entscheidende Rolle und in einer Tiefgarage oder gar an der Straße lassen wir sie garantiert nicht stehen. Nach einiger Suche und überteuerten Angeboten beschlossen wir, uns etwas außerhalb auf einem Campingplatz niederzulassen. Zwar teuer, aber dennoch die scheinbar günstigste Möglichkeit zur Übernachtung in dieser amerikanisierten Tourismushochburg. Immerhin durften wir unser Zelt zwischen Palmen am Strand aufschlagen, was zumindest etwas über den horrenden Preis und die desolaten Sanitäranlagen hinwegtäuschte.

 

Damit wir wenigstens von unserem Strand etwas hatten beschlossen wir, einen Ruhetag einzulegen und die Hängematte aufzuhängen.

Das Klima hatte sich bereits merklich verändert, denn offiziell waren wir jetzt in den Tropen. Unser neuer Nachbar, ein grüner Leguan, machte das ziemlich deutlich, aber auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit sprachen für sich. Hier bestätigte sich, was wir schon ahnten: Die Tropen sind nicht unser Ding! Gut, dass wir beschlossen hatten, nicht durch Mittelamerika zu reisen, aber auch die gegenwärtige Routenplanung sollte das berücksichtigen. Geplant hatten wir eigentlich, entlang der Küste nach Guadalajara zu fahren. Zum einen sprachen aber die Temperaturangaben dieser Route für sich und zum anderen hatten wir keine Lust mehr auf diese Art des Strandtourismus, der sich hier entlang der Küste zieht. Ein gewichtiges Argument ist leider auch das, was wohl die meisten von euch in Verbindung mit Mexiko bringen: Kriminalität und Drogenkrieg. Das auswärtige Amt rät beispielsweise dazu „das Hotelresort nicht zu verlassen“, „Vergnügungsangebote in den Hotelanlagen zu nutzen“ und Städte wie Mazatlán nur mit dem Flugzeug zu bereisen. Das passt alles nicht so ganz zu unserer Art des Reisens und des Weiteren wird geraten, für Überlandfahrten ein „tragfähiges Sicherheitskonzept“ parat zu halten. Also alles nicht so einfach, aber kein Grund zur Panik. Was uns jedoch nachdenklich stimmte war, dass die Mexikaner, mit denen wir über die gegenwärtige Situation gesprochen hatten, ähnliche Aussagen trafen und die Situation sich in deren Augen in den letzten 12 Monaten dramatisch verschlechtert habe. Die allgemeine Auffassung ist jedenfalls, dass die Gewalt allgegenwärtig ist und gewisse Orte gefährlicher als andere seien. Das auswärtige Amt stempelt jedoch gleich ganze Provinzen als gefährlich ab, obwohl es nur einige Orte gibt, die besser zu meiden sind. Hier haben beispielsweise Polizei und Militär gar nichts mehr zu sagen oder sind schlimmstenfalls sogar selbst in die Verbrechen verstrickt. Allgemein fällt die hohe Polizei- und Militärpräsenz auf, wobei hier wohl auf Prävention und Abschreckung gesetzt wird und was uns eher ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Unser „tragfähiges Sicherheitskonzept“ sieht jetzt aus wie folgt: Wir bleiben möglichst auf größeren Straßen, meiden die Dunkelheit und zelten nicht wild. Wir umfahren als gefährlich geltende Gegenden – soweit es möglich ist. Wir sprechen mit den Einheimischen und vertrauen letztendlich auf unser Bauchgefühl.

 

Statt wie geplant entlang der Küste ging es also ab in die Berge in Richtung Durango. Mit einem mulmigen Gefühl verließen wir Mazatlán in Richtung Osten und folgten der gut ausgebauten Mautstrecke durch die menschenleeren Gegenden Sinaloas. Geplant war es auf halber Strecke, nach etwa 150 km, ein Zimmer zu nehmen. Immer wieder durchbrachen kühle Luftströme die ansonsten heiße Luft, die uns selbst als Fahrtwind nicht zur Kühlung verhalf. Die Straße schlängelte sich höher und höher, Tunnel und gigantische Brücken wechselten sich ab. Nirgendwo gab es auch nur den Hauch einer Chance für ein Foto anzuhalten und der Verkehr war alles andere als angenehm. Nicht selten wurde in unübersichtlichen Kurven überholt und vermehrt mussten wir ausweichen, damit uns keiner der auf unserer Spur entgegenkommenden Kamikazefahrer von der Straße fegt. Über die vielen kleinen Kreuze mit Blumenschmuck an dieser Straße wunderten wir uns jedenfalls wenig.

 

Spontaneität und Kreativität bei der mexikanischen Verkehrsführung war gefragt, als wir auf die Nebenstraße zur angepeilten Unterkunft abbiegen wollten. Die Abfahrt war gesperrt und weit und breit kein Anzeichen einer Umleitung. Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns, die Auffahrt auf der anderen Seite verkehrt herum aufzufahren um dann auf die angepeilte Straße zu fahren, doch da war es dann: das Bauchgefühl. Unausgesprochen machte sich in uns beiden das gleiche ungute Gefühl breit. Dass wir die einzigen Menschen weit und breit waren machte es nicht besser und wer sagte denn überhaupt, dass das Hotel nicht auch geschlossen hätte? Wir wogen unsere Optionen ab und entschieden schließlich, die bevorstehenden 200 km bis nach Durango noch an diesem Nachmittag abzureißen. Immer die Zeit im Nacken, denn Sonnenuntergang und Dunkelheit waren so gewiss wie die Tatsache, dass erfahrungsgemäß jedes vierte Auto ohne Licht unterwegs sein würde.

 

Immer weiter führte die glücklicherweise gut ausgebaute Strecke hinauf und irgendwann zeigt das GPS-Gerät sagenhafte 2700 m an und wir staunten nicht schlecht, als am Straßenrand auf einmal Spuren von Eis und Schnee zu sehen waren. Es gilt hierbei ja zu bedenken, dass wir drei Stunden zuvor am tropischen Palmenstrand bei 30°C gestartet waren und jetzt durch eine Gegend fuhren, die mit ihren Felsen und Nadelbäumen eher an den Schwarzwald erinnerte.

 

Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates Durango. Doch wie das so ist an den Tagen, an denen wirklich nichts hinhauen mag, standen wir in der Dunkelheit vor einem verschlossenen Campingplatztor inmitten kleiner Schotterwege am Stadtrand. Bei Dunkelheit auf Feldwegen in einer endlosen Vorstadtgegend erweiterten wir unser Sicherheitskonzept also von „tragfähig“ auf „zielführend“ und machten uns auf die Suche nach einem Hotel im 15 km entfernten Stadtzentrum der Großstadt. Nach einiger Suche und einigen Absagen (Das Motorradproblem, ihr erinnert euch...) fanden wir ein Hotel der Kategorie „Absteige“, wo unsere Motorräder im Innenhof parken durften. Kaum teurer als ein Campingplatz dafür mit fragwürdiger Bettwäsche und lebendigem Teppichboden, aber das war uns an diesem Abend, Stunden nach Einbruch der Dunkelheit, auch egal. Aber wie das an ebendiesen Tagen so ist, lernten wir im Kiosk wieder einmal eine neue regionale Besonderheit kennen: Das langersehnte „Juhuu, wir haben es geschafft, endlich ist diese furchtbare Fahrt vorbei“-Bier stand nur Zentimeter vor uns hinter verschlossenen Glastüren – hier in Durango darf es nur bis 17 Uhr verkauft werden.

 

Unsere Stimmung war durch die heute erfahrenen Strapazen endgültig im Keller und wie wir im Dialog voneinander erfuhren, hegten wir beide doch recht unbewusst und unabhängig voneinander folgenden (abwegigen) Gedanken: Lass' uns zurück nach Mazatlán fahren, dort die Fähre nach La Paz nehmen und den Rückweg über die sicheren und abgetretenen Wege auf der Baja California antreten. Wir waren überrascht, wie oft wir beide unabhängig voneinander denselben Gedanken hatten. Auch den Folgegedanken (dass eine neue Situation erst einmal anstrengend ist und nach ein paar Tagen oft ganz anders aussieht) teilten wir, sodass wir beschlossen, uns mit äußerster Umsicht zu bewegen, stets Vorsicht walten zu lassen und im Zweifelsfall ein (teures) Hotel zu nehmen.

 

Doch tatsächlich änderte sich unsere Stimmung schlagartig, als wir uns am nächsten Tag aufmachten, die Altstadt Durangos zu Fuß zu erkunden. Anders als in Kanada und den USA gibt es hier nämlich wirklich etwas zu sehen. Prunkvolle Gebäude zeugen von Zeiten spanischer Kolonialherrschaft und dem Silberbergbau. Gepflegte Straßenzüge und Parks voller Statuen zauberten uns wieder ein Lächeln ins Gesicht. Die Aussicht darauf, anstatt wie gewohnt in der Natur zu zelten, fortan von Stadt zu Stadt und von Hotel zu Hotel zu reisen, verlor bei diesem Anblick zumindest etwas an Schrecken. Wieder stellte sich die Frage, wohin es nach Durango als Nächstes gehen sollte. Wir entschieden uns für das 300 km entfernte Zacatecas. Mitten im Hochland auf über 2400 m gelegen und mit historischem Stadtkern. Diesmal buchten wir unsere Unterkunft, ein kleines Häuschen mit zwei Stockwerken, direkt vorab.

 

Nach einigen Stunden Fahrt auf glücklicherweise wenig befahren Straßen erreichten wir unsere Bleibe mitten im Herzen der Altstadt und manövrierten unsere Motorräder durch die schmale Tür hinein ins Wohnzimmer. Das hatten wir natürlich vorher abgesprochen und als es uns tatsächlich gelang, die Hondas mit Hilfe eines zufällig vorbeikommenden Mannes über die Türschwelle zu bugsieren, machte sich in uns die Erleichterung breit. Wir waren überwältigt von unserem kleinen Häuschen und all das, was uns noch vor einem Jahr selbstverständlich für uns gewesen war, war jetzt auf einmal Luxus pur. Da wäre zum einen das eigene Badezimmer, ein bequemes Bett mit frischer sauberer Bettwäsche, richtige Handtücher, ein Sofa, eine Küche mit Herd, Kühlschrank, ja sogar Geschirr gab es und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, gab es schnellstes Internet, einen kleinen Balkon und einen Plattenspieler. Wir kochten uns einen Tee, legten die Nadel auf die sich bereits drehende Elvis-Platte und freuten uns des Lebens.

 

Luxus bedeutet für uns auch, Zeit zu haben und da wir drei Nächte gebucht hatten, fühlten wir uns auch nicht verpflichtet die ganze Stadt sofort ansehen zu müssen. Stattdessen schliefen wir erst einmal wieder aus und genossen es, unsere Ruhe zu haben.

 

Hier in Zacatecas fühlten wir uns nun endgültig als seien wir die einzigen nicht-mexikanischen Touristen. Beispielsweise haben wir seit Mazatlán, von dem wir etwa zehn Stunden Fahrt entfernt sind, kein einziges Fahrzeug mit fremdem Kennzeichen gesehen. (Das einzige fremde Auto war eins mit Texas-Kennzeichen, verbeult und demoliert im Stile Mexikos – bestimmt ein Mexikaner, der in den USA lebt, der zählt nicht.) Wir fragten uns, wo die Reisenden, die Urlauber, selbst die Snow Birds sind. Offensichtlich verirren sich eher wenig Fremde in das mexikanische Bergland.

 

Ein Schritt vor die Tür gesetzt und wir waren mitten im Stadtzentrum. Sehr gepflegt und voller kleiner Läden, die von Kaffee über Schmuck und Schminke bis hin zu Souvenirs und Schreibwaren wirklich alles darboten. Es gefiel uns ausgesprochen gut, aber wenn wir Mexiko Schulnoten geben dürften, würden wir dem Land eine Sechs geben. Und eine Eins. Gleichzeitig. Das macht keinen Durchschnitt von 3,5 – beide Noten existieren für uns gleichzeitig. Mexiko ist für uns beide das schönste Land, in dem wir je gewesen sind. Die Menschen sind freundlich, herzlich, strahlen so viel Güte und Ursprünglichkeit in dem Sinne aus, dass sie offenbar viel mehr aus dem Herzen handeln und nicht aus dem reinen Verstand heraus. Das Spanische hören und sprechen wir beide sehr gerne. Wir haben außerdem den Eindruck, dass die Menschen, wenn sie merken, dass wir doch noch nicht sooo gut Spanisch sprechen, dies bei ihrer weiteren Wortwahl und Sprechgeschwindigkeit berücksichtigen. Überall gibt es kleine Läden („una tienda“), wo man Wasser, einige abgepackte Lebensmittel und manchmal auch Frisches erwerben kann. Hauswände (vor allem die von Geschäften) sind oft kunst- und liebevoll bemalt. Mexiko fühlt sich wunderbar an für uns … und manchmal zum K... zugleich: Müll, überall Müll. Überall Hundehaufen, weggeworfene Windeln und Unmengen an leeren Plastikflaschen. Unmengen! Je weiter wir in das Land hineintauchen, desto eher wird Stefanie als besonders exotisches Exemplar angeschaut, betrachtet, angegafft. Auch hier bitten wir euch: bitte nicht missverstehen. Neugierige Blicke, freundliche Betrachtungen oder dergleichen sind kein Problem. Manchmal aber bleiben Menschen stehen, schauen – fassungslos – finster – unfreundlich – entsetzt? Kinder bleiben stehen und müssen von ihren Müttern am Arm gegriffen und weggezogen werden. Es ist anstrengend, so unter Beobachtung zu stehen und unangenehm. Wir wissen nun ein Stück weit, wie es sich einem Menschen anderer Ethnizität in Deutschland gehen muss. Ein Stück weit. Vergleichen kann man das natürlich nicht, das kann man nie. Manchmal fragen wir uns auch, ob die Menschen – die uns zwar meistens nett, regelmäßig aber auch ausgesprochen finster ansehen – denken, wir seien Amerikaner. Dass der Nachbar im Norden auf der mexikanischen Beliebtheitsskala eher ein Schattendasein hegt, dürfte allgemein bekannt sein.

 Wer schon einmal in den Alpen war kennt vielleicht das Gefühl, dass die Luft dünner wird und selbst vermeintlich kleinere Anstrengungen auf einmal zur sportlichen Herausforderung werden. So erging es uns, als wir zum Spaziergang in Richtung des Hausberges Cerro de la Bufa aufbrachen und dabei ziemlich ins Schwitzen kamen. Das lag wohl auch an unserer mangelnden Kondition (Auf einer Reise mit dem Motorrad fit zu bleiben ist echt einer Herausforderung und von der Bewegungsintensität unseres früheren Alltags können wir nur träumen.), aber auch an der deutlich spürbaren Höhenluft. Oben angekommen hatte es sich aber gelohnt und wir genossen den Ausblick über die Stadt und das Hochland.

 

Spontan beschlossen wir, noch eine weitere Nacht zu bleiben, denn wir merken immer mehr, dass wir unser Leben für diese Reise gar nicht so sehr umgestellt haben. Häufig lesen wir in den Berichten anderer Reisenden, wie viele Kilometer diese zurücklegen, was sie alles besichtigen, wie wenig Geld sie benötigen und was sie alles Abenteuerliches erleben. Uns kommt es hingegen manchmal so vor, als wären wir die Luxusreisenden schlechthin, aber bei genauerer Betrachtung leben wir ein Leben gar nicht so weit entfernt von unserem Leben in Deutschland und dazu gehört auch mal ein Tag in der Hängematte, ein ausgedehntes Frühstück oder eine der nur schwer erhältlichen Tafeln deutscher Schokolade zum Preis eines Mittagsessens im Restaurant. Dafür bleibt auch das eine oder andere Museum unbesichtigt, der eine oder andere Kilometer ungefahren und statt des täglichen Essengehens bleibt Zeit für ausgefallene Abendessenkreationen auf unserem Benzinkocher. Es ist ja schließlich unser Leben auf Reise.

 

Immer wieder werden wir gefragt, wie wir uns auf der Reise verändert haben. Diese Frage ist schwierig zu beantworten und wir diskutieren miteinander häufig während des Fahrens auf eintönigen Strecken darüber. Ein Stück weit denken wir, dass wir diese Frage endgültig erst dann beantworten können, wenn wir wieder in Deutschland sind, denn dann werdet ihr, liebe Freunde und Verwandte, uns das schon mitteilen. ;-)

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Kommentare: 5
  • #1

    Uwe aus Gö (Samstag, 18 Januar 2020 10:11)

    KRASS - euer Bericht liest sich wie ein spannender Krimi - Gott sei Dank ohne Leichen ;-)
    Kontrastreicher geht es wohl nicht: 1+6, lebendiger Fussboden bis zum Motorradparkplatz im Wohnzimmer, Tropen und Eis ...
    Wie immer bei euch aussagekräftige,tolle Bilder!
    ... bleibt geschützt auf allen euren spannenden Wegen.
    Liebe Grüße aus dem "sicheren" Wohlstandsland.

  • #2

    Christiane (Samstag, 18 Januar 2020 10:59)

    ....genau das mit dem Krimi wollte ich auch gerade schreiben, bestätigt mal wieder das Uwe und ich auch sehr oft die gleichen Gedanken haben
    ; -) ...ihr schreibt ein Buch ohne es vielleicht zu beabsichtigen...eure Fotos sind einfach fantastisch und ich kann mich kaum daran satt sehen. Besonders auch die, wo der kleine Elefant mit in Szene gesetzt wird :-))) . Gott schütze euch ihr zwei!!! Unsere Gebete sind mit euch!!!

  • #3

    Elefant (Samstag, 18 Januar 2020 18:00)

    Vielen Dank ihr zwei für eure lieben Worte unter dem Text! :)

  • #4

    Rosie und Jochen (Samstag, 18 Januar 2020 19:46)

    Hallo, Ihr lieben zwei Weltenbummler,

    wir kommen gerade von der wunderschönen Geburtstagsfeier von der lieben Helga und haben Euch dabei vermisst, und doch seid Ihr im Gespräch und ein schöner Kalender wurde uns von Horst gezeigt.


    Euer neuer Reisebericht ist wieder so anschaulich geschrieben , dass wir immer wieder fasziniert sind von den Worten , die Achtsamkeit , Klugheit , Reiselust und Lebenskunst ausstrahlen.

    Die Fotos erinnern uns an unsere Reisen nach KUBA und die kanarischen Inseln und verleiten uns zum Schwelgen in schöne Erinnerungen , die unvergesslich in unseren Herzen wohnen .

    Euch wünschen wir noch viele gute Erfahrungen in Mexico ! ADIOS Amigos und Muchas Gracias !

    Eure Rosie & Jochen

  • #5

    Helga u. Horst (Mittwoch, 22 Januar 2020 19:53)

    Hallo ihr zwei
    Weltreisendeabenteuerstreunendemotorradkatzen
    Ihr schreibt gerade einen spannenden Abenteuerroman.
    Das ist die richtige Bettlektüre für eine gerade 80 gewordene.
    Eure Fotos sind wie immer aah... ooh... wow... und wunderschön.
    Wir wünschen euch weiterhin viel Bauchgefühl.
    Bleibt gesund, wir sind in Gedanken immer bei euch.
    Gute weiterfahrt wünschen euch O. u. O.